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Mareike Melcher
Immobilienmaklerin IHK

HERRMANN Immobilien

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Wohnkomfort
in beschaulicher Lage

„wohnen am DAMMTOR“ in Springe ist mehr als nur der Name für ein Neubauprojekt. Es ist das Lebensgefühl an einem Ort, der viel Geschichte erzählt, aber auch heute noch die Idylle und Bescheidenheit einer kleinen Stadt im Laufe der Jahrhunderte erfahrbar macht. 

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Geschichte und Zukunft an einem besonderen Ort

Es ist weniger Ehrfurcht, die sich bei einem Spaziergang durch Springes Altstadt mitteilt, als vielmehr der Respekt vor der Genügsamkeit früherer Generationen, verbunden mit einem Gefühl von Geborgenheit und Nähe. Denn die Kleinteiligkeit von Wohnstraßen, Parzellen und dem Gebäude-Ensemble rund um die Springer Stadtkirche „St. Andreas“ hat sich seit dem Mittelalter so gut wie nicht verändert.

Warum „Wohnen am Dammtor“?

Das geplante Mehrfamilienhaus „wohnen am DAMMTOR“ liegt zwischen zwei Straßen am südlichen Zugang zur Springer Innenstadt. Die breitere der beiden, „Auf dem Burghof“, wo auch die Regiobusse halten, dient heute der Erschließung des Stadtzentrums und ist in neuerer Zeit als Ersatz für die westlich gelegene, sehr viel ältere Wohnstraße „Dammtor“ gebaut worden. Wie der Name bereits erahnen lässt, stand dort das dritte der Springer Stadttore aus dem 14. Jahrhundert, das Dammtor, gebaut als Durchlass nach Süden in Richtung Eldagsen. Gut zu erkennen ist der alte Torturm auf dem Merian-Stich der „Statt Haller-Spring“ von etwa 1650 – zusammen mit dem Gebäude der damaligen Wassermühle rechts daneben. Wie nicht selten bei der Anlage einer Stadt im Mittelalter wurde das Wasser für den obligatorischen Stadtgraben von einem natürlichen Wasserlauf abgeleitet und an einer Stelle mit einem Damm aufgestaut, über den in diesem Fall ein fester Weg durch das „Dammtor“ aus der Stadt hinaus nach Süden über eine sumpfige Niederung geführt wurde. Auf der tieferliegenden Seite konnte zudem eine Wassermühle kontinuierlich mit Wasser aus dem Stadtgraben versorgt werden – im 14. Jahrhundert ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für jede Stadt.

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Hervorragende Mikrolage

Das Grundstück des Bauvorhabens „wohnen am DAMMTOR“ war bis zur Konversion mit dem Gehöft der ehemaligen „Klages Mühle“ bebaut, einem halb verfallenen Ensemble aus Fachwerk-Wassermühle, jüngeren Anbauten und einer Fachwerkscheune. Bedingt durch die Aufschüttungen vom Dammweg, der Straße „Auf dem Burghof“ aber auch weiteren Grundstücken, liegt ein Teil von „wohnen am DAMMTOR“ heute in einer leichten Senke. Hier entstehen nun zwei schöne, geschützte Souterrainwohnungen mit Süd-Terrasse und eigenem Gartenanteil. Daran anschließend befinden sich die privaten Kellerräume aller Wohnungen, was heutzutage im Neubau keine Selbstverständlichkeit ist.

Was heute noch erlebbar ist

Die Wohnstraße „Dammtor“, an der sämtliche Pkw-Stellplätze des Projekts schräg angeordnet liegen, und zu deren Seite hinaus auch die Mehrzahl der Balkone und Teilloggien gelegen sind, ist heute noch immer nicht viel breiter als im Mittelalter. An ihrer engsten Stelle lässt sich dementsprechend die Lage des alten Dammtors vermuten. Gleich hinter dem ehemaligen Tordurchgang beginnt nördlich die Altstadt Springes, zu erkennen an einem Fachwerkaus aus dem 17. Jahrhundert mit giebelseitigem Erker zur Straße hin.

Überquert man hiernach die „Echternstraße“ – benannt nach der Lage hinter, also plattdeutsch „echtern“ der ehemaligen Stadtmauer – geht es durch eine schmale Gasse zum Kirchhof von St. Andreas, im Herzen der Altstadt. Bis zum 17. Jahrhundert lag hier der Marktplatz von „Hallerspringe“, in direkter Linie des Weges durchs Dammtor.

Lage-Beziehungen von oben

Hier auf dem Kartenausschnitt von Google Maps gut zu erkennen sind die Lage-Beziehungen zur Springer Altstadt oberhalb unseres Bauvorhabens sowie zum Rathaus (Stadt Springe – Mitte rechts), dem Volkspark Springe (unten rechts) und der wichtigsten Zuwegung, der vierspurigen Springer Umgehungsstraße im Zuge der B 217 von Hannover nach Hameln. Ebenfalls deutlich wird die fußläufige Nähe zu den vielen möglichen Anlaufstellen des alltäglichen Lebens in Springe.

Die weitere Umgebung von „Wohnen am Dammtor“

Wer von „wohnen am DAMMTOR“ aus südlich Richtung Eldagsen aufbricht, kann nach wenigen Metern über einen Zebrastreifen in den „Springer Volkspark“ gehen, einen kleinen Stadtwald mit großen, alten Bäumen, Ententeich und einem Spazierweg entlang der Haller, dem Flüsschen, nach dessen Quelle, im Mittelalter als „Spring“ bezeichnet, die spätere Stadt „Hallerspringe“ benannt wurde.

Jagdschloss und Saupark

Noch weiter in Richtung Eldagsen und schon außerhalb der Kernstadt Springes liegen das Jagdschloss Springe mit dem dazugehörigen Saupark – etwa eine gute dreiviertel Stunde zu Fuß entfernt. Dieses Ziel ausgedehnter Spaziergänge bietet einige Besonderheiten: Im Park auf der Gartenseite des Jagdschlosses ist in der warmen Jahreszeit an Wochenenden ein Biergarten geöffnet, der gegrillte Wildpezialitäten zum Bier anbietet. Hier sitzt man im Schatten alter Buchen und schaut auf Schloss, Grasflächen, die Sauparkmauer und den Kleinen Deister im Hintergrund.

Hinter der Sauparkmauer, die insgesamt eine Länge von gut 16 km besitzt, befindet sich das ehemalige Jagdrevier der Könige von Hannover. Nach einem über 30jährigen Gerichtsverfahren hatte das Königshaus tatsächlich gegen die klagenden umliegenden Bauern verloren und war gezwungen, das mit jeglichem Jagdwild überbesetzte Revier komplett zu ummauern, um die angrenzenden Felder sicher zu schützen  – eine echte Kuriosität, die bis heute als Revier des Jägerlehrhof der Landesjägerschaft Niedersachsen Bestand hat. Wer also bei einsetzender Dämmerung einer Rotte Wildschweine hautnah begegnen möchte, kann den Saupark durch eine der unverschlossenen Pforten betreten und seinen Mut beweisen.

Der Springer Wochenmarkt

Der heutige Marktplatz mit seinen gut erhaltenen, historischen Fachwerkhäusern liegt nur etwa hundert Meter hinter dem Kirchhof, und ist in wenigen Minuten zu Fuß erreicht. Hier findet sich alles, was das Leben und Wohnen in einer lebendigen Kleinstadt so angenehm macht: Mehrere Restaurants, Bäckereien, Cafés, ein Eiscafé sowie einzelne Geschäfte für den täglichen Bedarf.

Ein lokaler "Place to be"

Jeden Dienstag von 14 bis 18 Uhr (als kleinerer Markt) und jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr (als großer Hauptmarkttag) wird auf dem Marktplatz der Springer Wochenmarkt abgehalten. Für manchen Einwohner eine echte Tradition ist die obligatorische Currywurst Freitagmittag am Imbissstand von Fleischerei Key aus Bad Pyrmont. Hier trifft man sich wieder – genauso wie an den vielen anderen Ständen mit Obst und Gemüse, Käse und Fein­kost, Fleisch- und Wurstwaren, Frischfisch, Brot und Backwaren, Blu­men und Gartenpflanzen sowie vielen weiteren Food- und Nonfood- Angeboten.

Nach Osten und Westen schließen sich zwei verkehrsberuhigte, fachwerkgesäumte Einkaufsstraßen an – mit dem Markt als Achse durch die Springer Altstadt. Hier finden sich weitere gute Einkaufsmöglichkeiten, aber auch Bankfilialen, Apotheken, Eisdielen, Imbiss- und Fleischerei-betriebe sowie unterschiedliche Ladestationen für Elektro-Pkw.

Impressionen aus Springe

Umfeld, Altstadt, Markt und Saupark